Aus alt mach neu – Fenster- und Türsanierung

Aus alt mach neu – Fenster- und Türsanierung

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Jedes Haus erhält vor allem durch seine individuellen Fenster und Türen seinen ganz eigenen Charme. Doch nichts hält ewig und irgendwann müssen Sie darüber nachdenken, Fenster und Türen in Ihrem Heim zu erneuern. Doch ist ein kompletter Austausch wirklich notwendig? In manchen fällen lohnt es sich, Türen und Fenster zu sanieren.

Wenn Türen und Fenster undicht sind

In der Regel verliert ein Haus über das Dach, die Türen und die Fenster die meiste Wärme. Jedes Jahr steigen die Kosten für Strom, Gas und Öl rapide an. Undichte Fenster und Türen sind der Grund dafür, dass Energie und Wärme schneller verloren gehen und die Räume im Winter mehr geheizt werden müssen. Vor allem in Altbauten sind Fenster vorhanden, die nur ein- oder zweifach verglast und schlecht isoliert sind. Wer seine Energiekosten also langfristig senken will, sollte über den Austausch oder die Sanierung von Fenstern und Türen nachdenken.

Fenster tauschen oder doch lieber sanieren?

Ist ein Fenster nicht mehr luftdicht oder kommt bei Regen sogar Wasser in die Wohnräume, wird es höchste Zeit, die Fenster komplett auszutauschen. Eine Sanierung ist in diesen Fällen nicht mehr möglich, da der Rahmen beschädigt oder deformiert ist. Wird hier nicht sofort gehandelt, kann es durch die eindringende Feuchtigkeit zu Schimmel an den Wänden kommen.

Sind die Fensterrahmen noch intakt oder nur Kleinteile am Fenster beschädigt, können Sie eine Sanierung in Erwägung ziehen. Einzelteile wie ein defektes Verschluss-System lassen sich unproblematisch austauschen. Auch die Fensterrahmen selbst dürfen Sie bei den Sanierungsarbeiten nicht vergessen. Je nach Material der Rahmen müssen diese wieder neu gestrichen oder dementsprechend behandelt werden, um sie vor Nässe, Hitze und Kälte zu schützen und ihre Lebensdauer zu verlängern.

Fensterglas muss seit dem Jahr 2009 hoch wärmedämmend sein. Diese speichern bis zu 70% mehr Wärme als einfach oder zweifach verglaste Altbau-Fenster. Durch gut gedämmte, mindestens dreifach verglaste Fenster mit Edelgasfüllung lassen sich Heizkosten von bis zu 260 Euro im Jahr sparen.

Innentüren sanieren - praxiserprobte Tipps

Die Türen in einer Wohnung oder einem Haus komplett auszutauschen ist in den meisten Fällen nicht notwendig, da sie im Gegensatz zu Fenstern nur bedingt für den Energieverlust in den Wohnräumen verantwortlich sind. Solange keine starken Schäden wie Löcher oder Brüche an der Tür vorhanden sind, kann die Tür ohne Probleme saniert werden.

Sind die Türen aus Massivholz, so können diese mit wenig Aufwand abgeschliffen, neu gestrichen oder lackiert werden. Handelt es sich bei den Türen um eine Bretter- oder Plattenkonstruktion, muss beim Sanieren der Tür mit äußerster Vorsicht gearbeitet werden, um sie nicht zu beschädigen. Glaselemente in der Tür können mit wenig Aufwand ausgetauscht werden.
Eine Metalltür lässt sich ebenfalls abschleifen, streichen oder neu verkleiden. Nur Plastik-Türen lassen sich optisch nicht verschönern, können aber gekürzt werden, wenn das notwendig ist.

Sanieren lohnt sich

Nicht immer ist es sinnvoll, Türen und Fenster auszutauschen. In vielen Fällen sind Sie mit einer Sanierung besser bedient. Haben Sie noch Fragen zu diesem Thema oder steht bei Ihrem Zuhause eine Tür- oder Fenstersanierung an? Dann melden Sie sich unverbindlich bei uns. Wir beraten Sie gern.